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Richtlinien zur Förderung innovativer Projekte im Kinder- und Jugendsport

I. Zuwendungszweck

Die Sportjugend Schleswig-Holstein (sjsh) fördert attraktive, innovative Angebote im Kinder- und Jugendsport der Vereine und Verbände, die sich aus dem bisherigen Vereins-und Verbandsangebot in Schleswig-Holstein herausheben. Mit der Steigerung der Attraktivität der Angebote in den Vereinen und Verbänden soll auch der Stellenwert der Sportjugendarbeit herausgehoben werden.

II. Gegenstand der Förderung

Gefördert werden innovative Projekte im Kinder- und Jugendsport. Dies sind in der Regel Projekte, die erstmalig oder in dieser Form erstmalig vom Antragsteller durchgeführt werden. Sie sollten modell- und beispielhaft für andere Vereins- und Verbandsprojekte sein.

Durch die Projekte sollen neue Ideen für die Kinder-und Jugendarbeit in Vereinen und Verbänden ausprobiert werden, so dass sie sich anschließend fest im Angebot etablieren können. In gleicher Weise werden Projekte behandelt, die der Planung und Umsetzung bedürfnisorientierter, kinder-und jugendgerechter Angebote in Vereinen und Verbänden dienen.

Im Vordergrund der Maßnahmen soll ein überfachlicher, breitensportorientierter, musisch-kultureller, kommunikativer oder integrativer Charakter stehen.

Nicht gefördert werden: Trainingslager, Turniere und Wettkämpfe, Aus- und Fortbildungen, Maßnahmen der internationalen Jugendarbeit.

III. Zuwendungsempfänger

Zuwendungen erhalten die Mitgliedsvereine und -verbände der sjsh, die sich die Durchführung von überfachlicher Kinder- und Jugendarbeit im Sport zum Ziel gesetzt haben.

IV. Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden können Maßnahmen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die noch nicht 27 Jahre alt sind. Bei Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kinder- und Jugendsport gilt diese Altersbegrenzung nicht.

Eine Bezuschussung durch die sjsh erfolgt nicht, wenn eine Förderung durch öffentliche Mittel der Landes -und Bundesebene möglich ist (zum Beispiel: Kinder- und Jugendhilfeplan des Bundes, Landesrichtlinien zur Förderung der Jugendarbeit, Lehrgangsbezuschussung der sjsh). Zuwendungen von Kommunen, Städten und Kreisen sowie Dritter müssen im Antrag angegeben werden!

V. Förderung

Eine Förderung wird maximal bis zu 70 Prozent der abrechnungsfähigen Gesamtkosten der Maßnahme gewährt.

Ein angemessener Eigenanteil wird vom Antragsteller erwartet.

Unter Berücksichtigung der Haushaltslage kann ein Förderungshöchstbetrag je Maßnahme festgelegt werden. Pro Antragsteller und Haushaltsjahr werden nicht mehr als zwei Maßnahmen gefördert.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

VI. Förderungsverfahren

Anträge auf Gewährung von Zuwendungen sind schriftlich bei der sjsh zu stellen. Die Anträge müssen mindestens acht Wochen vor Beginn der Maßnahme vorliegen.

In begründeten Fällen sind Ausnahmen hiervon möglich, das finanzielle Risiko eines abschlägigen Bescheides liegt beim Träger der Maßnahme.

Die Anträge sind mit folgenden Angaben zu versehen:

·       Name und Anschrift des Trägers

·       Art und Thema der Maßnahme

·       Termin und Ort der Durchführung

·       Zielsetzung/Inhalt/Ablaufplan

·       Finanzierungsplan, der alle mit der Maßnahme im Zusammenhang stehenden Einnahmen und Ausgaben erfasst.

Der Verwendungsnachweis ist innerhalb von sechs Wochen nach Beendigung der Maßnahme vorzulegen. Maßnahmen, die nach dem 31. Oktober abschließen, sind bis zum 10. Dezember des Durchführungsjahres nachzuweisen, ansonsten besteht kein Anspruch mehr auf die bewilligte Förderung.

Ausnahmen werden im Bewilligungsbescheid festgeschrieben.

Der Verwendungsnachweis besteht aus

·       einer Darstellung (Dokumentation) des inhaltlichen Verlaufs und der methodischen Durchführung der Maßnahme sowie

·       einem Nachweis über alle im Zusammenhang mit der Maßnahme stehenden Einnahmen und Ausgaben. Die Belege hierüber sind auf Verlangen zu übersenden und für die Dauer von fünf Jahren ab dem Ende des Kalenderjahres, in dem die Maßnahme beendet wird, aufzubewahren.

Bei der Nichtdurchführung einer geplanten Maßnahme ist die sjsh unverzüglich zu informieren.

Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich erst nach Vorlage und Prüfung des Verwendungsnachweises.

In begründeten Fällen können, wenn die Durchführung der Maßnahme gesichert ist, auf Antrag Abschlagszahlungen erfolgen. Auszahlungen erfolgen nur auf ein Konto des Trägers der Maßnahme.

VII. Inkrafttreten

Diese Richtlinien wurden vom Vorstand der sjsh in seiner Sitzung am 26. Januar 2012 beschlossen und treten rückwirkend zum 1. Januar 2012 in Kraft.

Kontakt

Klaus Rienecker           
Referent
Tel.: 0431-6486-208


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